Linker Bund

26 09 2008

Nachdem ich nicht dazu gekommen war, etwas zu schreiben, heute wieder Aktuelles aus vDeutschland:

Der Linke Bund.

Nach der Beilegung der Differenzen zwischen SP und LA schlug Kurt Tucholsky den Linken Bund vor, ein gemeinschaftliche Vereinigung der LA, SP und SLP. Hier sollten programmatische Punkte diskutiert werden und ein soziales Deutschland geschaffen werden.

SP-Vorsitzender Matclou stimmte dem sogleich zu, jedoch scheint die Basis nicht vollends dem zuzustimmene. Besonders Fritz-Walter-Steinmeyer erregte Aufmerksamkeit, durch seine Pöbelei, und Hetze, so dass von vielen vermutet wurde, er sei Blond.

Wie es mit dem Linken Bund weitergeht, weiß man noch nicht. Es wurde allerdings schon ein Themenpool beschlossen:

Stoffsammlung für den Gründungskongress

  • Umgang mit linken Revolutionen des 20.Jhd.
  • Israelkonflikt
  • Marxismus heute
  • Umgang mit der DDR und SU
  • reale linke Politik heute
  • Afghanistankrieg
  • Mindestlohn
  • Jugendpolitik
  • Sozialstaatsicherung
  • (Austritt) NATO und Deutschlands internationale Rolle

Vor der Gründung stellte die SP das Verhältnis zur LA klar:

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

ich will nicht lange um den heißen Brei herumreden: Die letzten Wochen der Zusammenarbeit mit der LA waren nicht sonderlich gut. Von beiden Seiten – sicherlich auch von der SP – waren Anfeindungen verschiedener Art zu hören, die ich sicherlich nicht wiederholen zu brauche. Hiermit entschuldige ich mich im Namen der ganzen SP für diese Aussagen.
Es ist schon erstaunlich, wie schnell sich die Beziehungen verändern. Vor nicht einmal einem halben Jahr waren setherless und Tony Rey beide noch in der SP; wir hatten ein gutes Zusammenarbeitsklima. Ich möchte rein gar nichts an unsrern verschiedenen Parteizugehörigkeiten rütteln, jedoch ist diese „Entfremdung“ schon erstaunlich.
Ich bin mir sicher, dass viel mehr Potential in dem Duo SP-LA steckt, als es für Außenstehende vielleicht ersichtlich ist. Wir müssen unsere Augen einfach nur auf die inhaltlichen Gemeinsamkeiten fokussieren. Die Sozialdemokratische Partei und die Linke Alternative sind beide linke Parteien, die sich für die soziale Gerechtigkeit einsetzen; die den Menschen im Mittelpunkt sehen. Wir sind für den Mindestlohn, gegen verantwortungslos liberale und unveränderungsfreudige konservative Politik.
Es MUSS unser Ziel sein, im Kampf der Politik einen gefestigten und homogenen Eindruck zu machen um unsere politischen Ziele zu erreichen!

, so Matclou.