Interwiew mit Christian Unger – LBP

18 09 2008

Hr. Unger, die LBP muss gerade eine Dürreperiode durchmachen. Rührt sich noch was im Forum?

Selbstverständlich - nicht mehr ganz so rege wie in der Vergangenheit, aber das wird sich bald wieder ändern, dafür werde ich schon sorgen.

Wie schwer fällt der Verlust von Ehrecke, Heuschkel und anderen großen Persönlichkeiten ins Gewicht?

Sagen wir es so: Unsere Sumo-Ringer wurden durch Mittelgewichts-Boxer ersetzt.

Wie wird der Vorstand in Zukunft vermutlich aussehen?

Es gibt drei Kandidaten für den Parteivorsitz, ich weiß nicht ob alle davon ihre „Lieblinge“ in den Vorstand holen wollen. Ich denke wir werden wieder verschiedene Leute brauchen: Einen für außen, einen für innen und einen Programmatiker.

Ich meinte eher von den Personen ;)

Das weiß ich nicht, ich bin kein Hellseher.

Welche grundlegenden Änderungen sind geplant, um die LBP wieder „in Schwung zu bringen“?

Wir werden in der Programmatik wieder den Liberalismus stärker betonen, werden uns wieder mehr von den anderen Parteien unterscheiden. Und das auch mit ganz neuen, innovativen Konzepten.

Das heißt also, ohne Mindestlohn?

Das ist zumindest meine Überzeugung, und ich glaube ich hab die besseren Argumente auf meiner Seite.

Wann können wir wieder mit einem neuen Wahl-/Grundsatzprogramm rechnen?

Das Grundsatzprogramm ist denke ich im Grunde ganz gut, wird aber überarbeitet. Mit einem völlig neuem Wahlprogramm darf man zur nächsten Bundestagswahl rechnen – und ich darf behaupten dass wir etwas aufstellen werden, dass in der Qualität und Quantität noch nie gesehen wurde. Lassen Sie sich überraschen!

Womit wollen Sie die Wähler in dieser LP dann überzeugen?

Mit unserer bisherigen Arbeit – dass ist zwar kein herausragendes Argument, aber das einzige was wir haben. Die alte Führung hat es nicht geschafft ein Programm aufzustellen.

apropos Vorstand, der sich ja verzogen hat: Was halten Sie von der FDU und ihren Personalien?

Ich halte nicht viel davon, den Liberalismus zu spalten. Wenn es wegen erkennbar großer inhaltlicher Differenzen wäre könnte man das noch erklären, das ist hier aber nichtr der fall.

Schließen Sie eine Koalition mit der FDU aus?

Nein – wie gesagt, Personalquärelen ändern an inhaltlicher Gleichheit nichts.

Mit welchen Parteien dann?

Den Extremisten, LA und Republikaner

Was wäre Ihre Wunschkoalition, wie wird die LBP bei der BTW abschneiden, und wer wird Bundespräsident?

Eine Wunschkoalition habe ich nicht, die LBP wird gut abschneiden, und derzeit gibt es ja nur einen Kandidaten zur Bundespräsidentenwahl…

Und werden Sie eine Rolle in der nächsten LP einnehmen?

Die LBP braucht eine starke Führung – dafür stehe ich bereit.

Es wurde ein Putsch innerhalb der LBP gegen den Vorstand angesprochen – ein Kommentar dazu?

Kurz: Spinner. Lang: Das stimmt nicht. Kein Involvierter spricht von Putsch, das tuen nur außenstehende. Kritik an der alten Führung gab es natürlich – und die war berechtigt. Wer mit Kritik nicht klar kommt hat Pech gehabt.

Vielen Dank. Zum Abschluß: Was halten Sie von vd|blog?

Alles was die Meinungsvielfalt erhöht ist positiv zu sehen.

Das Interwiev führte Weissenberg.





Bundespräsidentschaftskandidat Koji im Interwiev

16 09 2008

vd|blog fragte heute Koji nach seinen Ambitionen und Themen.

Hr. Koji, warum wollen Sie Bundespräsident werden?

Weil ich vDeutschland zu einem besseren Diskussionsniveau helfen will. Man brauch sich kaum umsehen und schon entdeckt man eine ausgeartete „Diskussion“. Wozu das führt haben wir ja gesehen: Herr Blond hat sich von uns verabschiedet. Das emfinde ich, entgegen der Meinung vieler, als großen Verlust für vDeutschland. Es gab zwar Probleme, doch er versuchte sie auch anzupacken. Am Schluss half alles nichts.
Als nächstes weil ich mehr Zusammenarbeit der Parteien erreichen will. Schließlich gibt es seit letzter Zeit viele starke Auseinandersetzungen zwischen den Parteien. Ich hoffe, das es nur an den bevorstehenden Wahlen liegt und sich nicht weiterstrecken wird.
Sie wollen also das Diskussionsklima verbessern?

Richtig. Doch wie, ist schwer zu klären. Man kann niemandem vorschreiben was er zu schreiben und was er nicht zu schreiben hat. Ich möchte daher durch Kampagnen die Leute dazu aufrufen, sich besser zu verhalten. Wobei man hier betonen muss, das es bei manchen Personen doch tadellos klappt. Und diese bitte ich, in aus den Fugen geratenden Diskussionen auch einzugreifen.

Ist dies Ihr Hauptthema, oder eher die Überparteilichkeit und ein bürgernaher Präsident, wie oft versprochen, doch nie gezeigt wurde?

Es ist eines der Hauptthemen. Das andere ist die angesprochene Überparteilichkeit. Für ein funktionierendes vDeutschland ist es wichtig, das die Parteien sich gegenseitig stützen um den Volk zu helfen. Zu stark konkurrierende Parteien tun dem Volk nichts Gutes. Das steht auch im Zusammenhang mit den Diskussionen. Ein hohes Niveau in ihnen ist auch ein großer Schritt für bessere Zusammenarbeit.
Ich werde mein Bestes versuchen! Und wenn ich das sage, meine ich das auch so und rede nicht nur ein bisschen.
Hr. Koji, Sie sind zur Zeit der einzige Kandidat für das Bundespräsidentenamt. Wie sehen Sie die Chancen, gewählt zu werden?

Das lässt sich schlecht einschätzen. Aus verschiedenen Diskussionen kann ich ziemlich gespaltene Meinungen herauslesen. Es wird auf jeden Fall sehr spannend werden!
Ich bedauere es sehr, das Herr Ginkel seine Kandidatur aufgeben musste. Ich hoffe, er wird bald wieder gesund!
Wenn Sie nicht kandidieren würden, wer wäre Ihr Wunschkandidat?

Erstmal wieder Herr Ginkel, wenn es denn nur gehen würde. Er zeigt sich stets als kompetent und fair.
Und als Zweites würde ich Herr Kramp begrüßen, auf den das gleiche wie bei Herr Ginkel zutrifft. Er zeigt auch viel Engagement durch den Reflektor, den er nun leider einschränken musste.

Werden Sie noch weiteren Wahlkampf betreiben?

Das ist noch ungewiss. Ich finde, man sollte nicht mit Wahlkampf übertreiben. Auch Herr Ginkel wollte keinen Wahlkampf betreiben, genauso wenig wie Herr ministerpräsent_2045, daher möchte ich das auch so weiterübernehmen, für die beiden. Es sollte auch für das Amt des Bundespräsidenten nicht viel Wahlkampf betrieben werden, da es hierbei mehr um die grundsätzlichen Züge des Kandidaten geht, die sich auch mit vielen Lobpreisungen nicht verbessern lassen.

Zum Abschluss: Wer wird BT-Wahlsieger?

Da kann ich auch nicht antworten! So wie es aussieht wird die LBP wahrscheinlich ein paar Stimmen verlieren. Doch was mit den restlichen Partein geschieht ist mir ungewiss.
Für mich persönlich aber haben diese fragwürdigen Wahlplakate der KonP einen eher negativen Eindruck gemacht.

Vielen Dank für das Interwiev.

Das Interwiev führte Graf Weissenberg.