Koalition hin, Koalition her.

22 09 2008

Schaut man sich das Wahlergebnis an, so ist klar, dass eine Koalition aus mindestens 4 Parteien bestehen muss. Besonders angeheizt wird das Ergebnis durch viele 2-Sitz-Parteien, und die UDI – eine Spaßpartei, welche man wohl kaum ernst nehmen kann.

Zur Analyse benötigen wir erneut das Wahlergebnis:

LBP – 19,1% – 17 Stimmen – 3 Sitze
DVP – 15,73% – 14 Stimmen – 2 Sitze
KonP – 13,48% – 12 Stimmen – 2 Sitze
SP – 13,48% – 12 Stimmen – 2 Sitze
LA – 11,24% – 10 Stimmen – 2 Sitze
UDI – 10,11% – 9 Stimmen – 2 Sitze
SLP – 8,99% – 8 Stimmen – 1 Sitz
FDU – 7,87% – 7 Stimmen – 1 Sitz

Wir haben also eine Spitzenpartei, man kann davon ausgehen, dass die LBP an der Regierung beteiligt ist. Jedoch wird wohl die zweitstärkste Partei, die DVP nicht dabei sein: Zu groß sind die Unterschiede. Sowohl KonP, als auch FDU, LBP und LA haben eine Zusammenarbeit ausgeschlossen, bei den anderen Parteien vermutet man es. Auf der anderen Seite ist es die LA, welche isoliert dasteht, nur die SP hält zu ihnen. Weiterhin von der Regierung können wir die Indianer ausschließen. Damit fallen also 6 von 15 Sitzen weg, die schonmal der Opposition zugerechnet werden können.

Jetzt beginnt das Knobeln: Ohne die LBP geht gar nichts, denn eine SP-SLP-FDU-KonP –Regierung ist nicht nur unrealistisch, sondern käme nur auf 6 von 8 benötigten Sitzen. Wir können daher entweder mit einer LBP-KonP-SP-SLP oder LBP-SP-KonP-FDU-Regierung rechnen. Hier muss man jedoch wieder parteiliche Differenzen ausmachen: Die SP wird wohl kaum vom Mindestlohn abweichen, ebenso wie die SLP. Eine Verständigung mit den Liberalen Parteien und der KonP wird dadurch erschwert. Fest steht, dass bei einer 4-Parteien-Koaltion, egal ob mit FDU oder SLP, die Regierung sehr labil wäre, und ein Durchhalten bis zum Schluß angezweifelt wird. Eine Schlüsselrolle wird auf jeden Fall wieder der Mindestlohn behalten.

Eine Minderheitsregierung kommt kaum in Frage, und die letzte Alternative wären Neuwahlen. Diese sind sehr wahrscheinlich, zumal Bundespräsident Koji sie scheinbar favorisiert. Es reicht nur, wenn eine Partei die Koalitionsverhandlungen abbricht (außer SLP oder FDU), dann ist eine Regierung nicht mehr möglich, es sei denn, mit DVP oder LA.

Vd|blog wird Sie auf dem Laufenden halten.

Autor: Weissenberg





Umfrage beendet!

20 09 2008

Die Krampsche Umfrage wurde beendet. Hier die Ergebnisse:

Überraschend kommen die 26% gegen Koji, der noch immer den einzigen nach breiter Meinung wählbaren Kandidaten darstellt. Jedoch haben Prominente Konservative wie Schneider angekündigt, Koji nicht wählen zu wollen.

Laut Umfrage Nummer 2 scheint Rey hier den Sieg davonzutragen, ob er denn MP wird, wird morgen um 18:00 bekanntgegeben.

Schockierend ist jedoch die Sonntagsfrage: Nichts scheint mehr so wie früher zu sein. Während SP und LA mit 4 bzw. 5 Sitzen (der 5. würde verlost werden) klar vorne liegen,ist die KonP mit einem Sitz sehr abgeschlagen. Die DVP wäre mit 2 Sitzen dabei, die LBP immerhin mit 3.Die SLP hat keine einzige Stimme bekommen.

Zwar kann man hier behaupten, die Umfrage sei realitätsfremd, doch hypotetisch würden sich zwei Koalitionen ergeben, je nach dem, ob denn die SP oder die LA den zugelosten Sitz erhielte. Würde die SP ihn bekommen, so wäre eine Fortführung der LBP-SP Koalition möglich. Andernfalls wäre eine SP-LA Koaliton sehr wahrscheinlich. Die dritte Variante, LBP-LA, ist jedoch unmöglich, der des. liberale Vorsitzende ChrisUnger hat eine Koalition mit der LA ausgeschlossen.

Beitrag von Weissenberg.





Bundespräsidentschaftskandidat Koji im Interwiev

16 09 2008

vd|blog fragte heute Koji nach seinen Ambitionen und Themen.

Hr. Koji, warum wollen Sie Bundespräsident werden?

Weil ich vDeutschland zu einem besseren Diskussionsniveau helfen will. Man brauch sich kaum umsehen und schon entdeckt man eine ausgeartete „Diskussion“. Wozu das führt haben wir ja gesehen: Herr Blond hat sich von uns verabschiedet. Das emfinde ich, entgegen der Meinung vieler, als großen Verlust für vDeutschland. Es gab zwar Probleme, doch er versuchte sie auch anzupacken. Am Schluss half alles nichts.
Als nächstes weil ich mehr Zusammenarbeit der Parteien erreichen will. Schließlich gibt es seit letzter Zeit viele starke Auseinandersetzungen zwischen den Parteien. Ich hoffe, das es nur an den bevorstehenden Wahlen liegt und sich nicht weiterstrecken wird.
Sie wollen also das Diskussionsklima verbessern?

Richtig. Doch wie, ist schwer zu klären. Man kann niemandem vorschreiben was er zu schreiben und was er nicht zu schreiben hat. Ich möchte daher durch Kampagnen die Leute dazu aufrufen, sich besser zu verhalten. Wobei man hier betonen muss, das es bei manchen Personen doch tadellos klappt. Und diese bitte ich, in aus den Fugen geratenden Diskussionen auch einzugreifen.

Ist dies Ihr Hauptthema, oder eher die Überparteilichkeit und ein bürgernaher Präsident, wie oft versprochen, doch nie gezeigt wurde?

Es ist eines der Hauptthemen. Das andere ist die angesprochene Überparteilichkeit. Für ein funktionierendes vDeutschland ist es wichtig, das die Parteien sich gegenseitig stützen um den Volk zu helfen. Zu stark konkurrierende Parteien tun dem Volk nichts Gutes. Das steht auch im Zusammenhang mit den Diskussionen. Ein hohes Niveau in ihnen ist auch ein großer Schritt für bessere Zusammenarbeit.
Ich werde mein Bestes versuchen! Und wenn ich das sage, meine ich das auch so und rede nicht nur ein bisschen.
Hr. Koji, Sie sind zur Zeit der einzige Kandidat für das Bundespräsidentenamt. Wie sehen Sie die Chancen, gewählt zu werden?

Das lässt sich schlecht einschätzen. Aus verschiedenen Diskussionen kann ich ziemlich gespaltene Meinungen herauslesen. Es wird auf jeden Fall sehr spannend werden!
Ich bedauere es sehr, das Herr Ginkel seine Kandidatur aufgeben musste. Ich hoffe, er wird bald wieder gesund!
Wenn Sie nicht kandidieren würden, wer wäre Ihr Wunschkandidat?

Erstmal wieder Herr Ginkel, wenn es denn nur gehen würde. Er zeigt sich stets als kompetent und fair.
Und als Zweites würde ich Herr Kramp begrüßen, auf den das gleiche wie bei Herr Ginkel zutrifft. Er zeigt auch viel Engagement durch den Reflektor, den er nun leider einschränken musste.

Werden Sie noch weiteren Wahlkampf betreiben?

Das ist noch ungewiss. Ich finde, man sollte nicht mit Wahlkampf übertreiben. Auch Herr Ginkel wollte keinen Wahlkampf betreiben, genauso wenig wie Herr ministerpräsent_2045, daher möchte ich das auch so weiterübernehmen, für die beiden. Es sollte auch für das Amt des Bundespräsidenten nicht viel Wahlkampf betrieben werden, da es hierbei mehr um die grundsätzlichen Züge des Kandidaten geht, die sich auch mit vielen Lobpreisungen nicht verbessern lassen.

Zum Abschluss: Wer wird BT-Wahlsieger?

Da kann ich auch nicht antworten! So wie es aussieht wird die LBP wahrscheinlich ein paar Stimmen verlieren. Doch was mit den restlichen Partein geschieht ist mir ungewiss.
Für mich persönlich aber haben diese fragwürdigen Wahlplakate der KonP einen eher negativen Eindruck gemacht.

Vielen Dank für das Interwiev.

Das Interwiev führte Graf Weissenberg.





Wahlkampf in vollem Gange

15 09 2008

In ganz Deutschland tobt der Wahlkampf.

Der Großteil der Parteitage wurde bereits abgehalten, und die Wahlprogramme genau studiert. Bislang lassen sich jedoch nur zwei nennen, die präsentiert wurden: Das der SP, und das der KonP. Überraschend ist, dass sehr wenig Kritik an den Wahlprogrammen ausgeübt wurde. Stattdessen ist das Niveau sehr gesunken, ständig wurden Angriffe gegen andere Parteien verübt. Doch statt wie jede LP, die linken Parteien gegen die Rechten kämpfen, finden diesmal zwei lagerinterne Kämpfe statt, so scheint es – zwischen der LA und der SP, und zwischen der KonP und DVP. Lediglich die KonP schießt auch gegen andere Parteien, wie die SP, die zu unscharf sei, und liebäugelte mit den Sozialisten. Zum Eklat in der linken Ecke kam es in den letzten Tagen, als Christian Hanssen die folgende Äußerung machte:

„Es geht darum die ECHTEN mitte/linken zu wählen und keine pseudo Genossen!“

Dies war anscheinend gegen die LA, insbesondere Hr. Rey gerichtet, welcher schon seit Monaten einen Zwist mit Hr. Hanssen hat. Die LA kündigte prompt die Unterstützung für Bundespräsidentschaftskandidat Koji auf, und sah auch die künftige Zusammenarbeit unter keinem guten Stern. Weiterhin wurde der Zwischenfall zwischen LA und SP angeheizt, als bekannt wurde, dass MartinS und Christian Hanssen, die angeblich konservativ seien, auf der Spitze der SP-Liste stehen. Hr. Rey und die LA zeigten sich irritiert, momentan laufen die Gespräche noch.

Etwas anders kam es zum Streit zwischen DVP und KonP: Die KonP unter Marc-André Sittler als Vorsitzenden und Spitzenkandidaten versuchte, christliche Feiertage abzuschaffen. Der Vorsitzende ging soweit, die Kirche mit der Mafja zu vergleichen, und höhnte gegen die Amtskirchen. Die DVP wollte sich als Retter des Christentums zeigen, und griff diese Forderung der KonP scharf an. Im Zuge weiterer Streitigkeiten, so auch um die Wahlplakate (werden hier nicht gezeigt, um Neutralität zu bewahren), schlossen beide Parteien eine gemeinsame Koalition aus. Ob dies nach der Wahl auch gilt, werden wir sehen. Die Linken freuen sich.

Parteilogo der SP

Parteilogo der SP

Parteilogo der LA

Parteilogo der LA

Parteilogo der DVP

Parteilogo der DVP

Parteilogo der KonP

Parteilogo der KonP

Quelle der Logos: vD aktuell

Weiterhin haben wir zwar noch die LBP, und die SLP, beide Parteien sind zur Zeit jedoch nicht in der besten Verfassung, und auch im Wahlkampf hört man bisweilen wenig von ihnen. Jedoch ist der Parteitag der Liberalen als erster angelaufen, der der SLP findet heute statt. Mit einem Wahlsieg der beiden Parteien ist wohl eher nicht zu rechnen, den machen nach Meinung des Autors SP und KonP unter sich aus. Jedoch ist eine Koalition mit der LBP möglich, sie zeigte sich auch in dieser LP trotz Schwächen kompetent.

vd|blog hält Sie auf dem Laufenden. :)